FORSCHUNG

Engineering, Robotics & Technology

Schulterschluss mit der Forschung.

Forschung

Automatisierung und Digitalisierung verändern unsere Branche in einem rasanten Tempo. Für uns ist es wichtiger als je zuvor, heute schon für die Anforderungen von morgen gerüstet zu sein. Deshalb ist Forschung ein Herzstück unserer Arbeit. Unsere Lösungen entstehen in der engen Verzahnung und der partnerschaftlichen Zusammenarbeit mit führenden Forschungseinrichtungen. Der Vorteil dieser Kooperation kommt Ihnen als Kunde unmittelbar zugute. Das Zusammenspiel von Forschung und Entwicklung gewährleistet ein innovatives Portfolio, das immer auf dem neuesten Stand ist. Zudem können wir Neuentwicklungen passend zu Ihren Anforderungen sicher auf den Weg bringen.

Verschaffen Sie sich einen Überblick über unser Forschungsprojekte

Projektsteckbrief RApidS (2020 - 2022)

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Gemeinsam mit dem Kompetenzzentrum Industrie 4.0 der Hochschule Osnabrück führen wir das Forschungsprojekt „Robotergestützter Applikator mit intelligenter, dynamischer Selbstadaption“, kurz RApidS durch. Für das Labor für Handhabungstechnik und Robotik (I4os) entwickeln wir eine Fertigungszelle für das Verschweißen von Bauteilen.

Ziel der am 01. April 2020 gestarteten Forschungsarbeit ist es, die Flexibilität und Effizienz in der Losgröße-1-Produktion speziell beim Bahnschweißen zu erhöhen. Eine Besonderheit der Fertigungszelle ist, dass Bauteile vollkommen vorrichtungslos aufgenommen werden. Notwendige Roboterprogramme hierfür sind selbstanpassend und offline. Welche Vorteile die vorrichtungslose Aufnahme eines Bauteils mit sich bringt, erklärt Prof. Dr.-Ing. Dirk Rokossa, Professor für Handhabungstechnik und Robotik und Mitglied des I4os-Kernteams: „Zum einen verkürzt sich die Vorbereitungszeit, in der etwa ‚klassische‘ Schweißvorrichtungen eingestellt werden oder die verschweißenden Bauteile geheftet werden. Zum anderen ist es möglich, eine unbegrenzte Anzahl an Bauteilen und deren Varianten in einer Fertigungszelle zu bearbeiten. Nicht zuletzt ermöglicht die vorrichtungslose Aufnahme eine bessere Zugänglichkeit der Bauteile. In Summe werden die Flexibilität und Effizienz in der Produktion dadurch signifikant erhöht.“

Durch die sensorgestützte selbständige Adaption der Roboterprogramme an die realen Beschaffenheiten der Schweißbauteile und der Zellenperipherie werden Schweißvorgänge weitestgehend automatisiert durchführbar. „Das Projekt ist bahnbrechend. Unser Ziel ist es, unsere Dienstleistungspalette um ein Herstellungsverfahren zu erweitern, das unseren Kunden völlig neue Möglichkeiten in der Losgröße-1-Produktion verschafft“, fasst EngRoTec Osnabrück Geschäftsführer Martin Wermeier zusammen.

Ziele

  • Entwicklung einer Lösung zum vorrichtungslosen Fügen von Bauteilen mittels Industrierobotern
  • Selbstadaptive Erstellung der Offline- Roboterprogramme auf Basis von 3D-CAD- Konstruktionsdaten
  • Verwendung von marktverfügbaren Industrierobotern, Steuerungen und Simulationstools
  • Aufbau einer Demonstrationsumgebung
  • Validierung der entwickelten technischen Lösungen

Inhalte:

  • Entwicklung einer Simulationsumgebung zur selbstadaptiven Erstellung der Offline- Roboterprogramme auf Basis von 3D-CAD-Konstruktionsdaten
  • Beispielhafte Entwicklung von Komponenten zum vorrichtungslosen Fügen von rohrförmigen Bauteilen
  • Aufbau einer Demonstrationsanlage
  • Vorrichtungsloses Aufnehmen, Positionieren und Fügen von Bauteilen
    mittels kooperierender Roboter

Projektsteckbrief BaSys 4.2 (2019 - 2022)

Ziele

Integration der Anlagen im Shop-Floor mit der Unternehmens- IT

  •  Verwendung einer Open-Source-Referenzimplementierung Eclipse BaSyx)
  • Kommunikation zwischen Geräten und IT durch Verwendung von „Verwaltungsschalen“
  • Datenbekommen klare Bedeutung, klare Zuordnung zu gefertigten Produkten
  • Entwicklung von Digitalen Zwillingen, die den Zustand von Produkten, Prozessen und
    Geräten kennen und von der Planung bis zur Produktionssteuerung genutzt werden.
  • Schwerpunkt EngRoTec: Methoden zum Aufbau Digitaler Zwillinge mit Standardsoftware

Inhalte:

  • Realisierung einer Dienstbasierten Produktion
  • Abbildung der Produktionsdienste zur  Fertigung eines Produkts
  • Dienstbasierte Programmierung der Steuerungen
  • Entwicklung von Komponenten für BaSys Middleware für z.B.
  • Edge Computing, um Entscheidungen nah an Geräten zu treffen
  • Die modellbasierte Fähigkeitsbeschreibung, Virtualisierung der Produktion
  • Aufbau von Demonstrationsanlagen und Systemerprobung

Gefördert durch:

Projektsteckbrief Hybr-iT (2016 - 2019)

Ziele

  • Aufbau und die industrielle Erprobung von Teams aus Menschen und Robotern
  •  Entwicklung von softwarebasierten Assistenzsystemen,
    z.B. dyn.  Aufgabenplanung
  •  Integration der Teilsysteme durch den Aufbau einer Ressourcenorientierten Architektur
  • Verwendung weitgehend standardisierter Schnittstellen und vordefinierter Datenmodell
  • Prüfung der Einsatztauglichkeit in repräsentativen Anwendungsszenarien
  • Schwerpunkt EngRoTec: Prozess- und Personensicherheit

Inhalte:

  • Entwicklung von Roboter- herstellerunabhängigen Algorithmen
  • Zuverlässige Werkererkennung durch markerloses Tracking
  • Weiterentwicklung der Dialogsysteme zur Mensch-Roboter-Kommunikation
  • Integration von Systemen zur Umgebungs-, Bauteil- und Personenerkennung
  • Aufbau von Demonstrationsanlagen und Systemerprobung
  • Fließmontage, wechselnde Montageplätze und stationäre Fertigung

Gefördert durch:

Projektsteckbrief AREUS (2013 - 2017)

Ziele

  • Optimierung der Energieeffizienz des Produktionsprozesses schon im Engineering
  • Entwicklung zukunftsweisender Methoden im Engineeringumfeld
  • Nicht nur Investbestimmung wie heute
  • Zusätzlich Verbrauchskostenbestimmung- und Optimierung vor Realisierung der Anlage
  • Entwicklung von Tools zur Energiebestimmung im Planungs- und Simulationsumfeld
  • Marktfähige Tools als Zusatzsoftware zu bestehender Standardsoftware

Inhalte:

  • Analyse Energieverbrauch der roboterautomatisierten Produktionsprozesse
  • Entwicklung von Algorithmen zur automatisierten Optimierung
  • Einzelroboter (Bahn- und Geschwindigkeitsoptimierung)
  • Verkettete Roboteranlagen
  • Energierückgewinnung (Bremsenergie Roboter)
  • Aufbau einer Demonstrationsanlage

 

Gefördert durch:

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